Urlaub mit den Hunden


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Wenn der Hund zum "Flughund" wird

Vergnügt lächeln die Hinterleute, wenn es sich Waldi auf der Ablage im Autoheck bequem gemacht hat und neugierig und keck aus dem Rückfenster äugt. Riskant ist diese Situation bereits bei einem Notbremsmanöver. Höchste Gefahr droht, wenn es zu einem Zusammenstoß kommt und der Hund wider Willen zum "Flughund" wird. Ein zehn Kilogramm schweres Tier verwandelt sich bei einem Crash mit 50 km/h in ein Geschoß. Hilflos hebt es von der Heckablage ab und erreicht die Frontsitze mit einer Wucht von mehr als 300 Kilogramm: Das ist nicht nur das Ende von Waldi, sondern trotz Gurt und Airbag auch das Leben von Frauchen und Herrchen sind ernsthaft in Frage gestellt.

Deshalb gehören mitreisende Tiere, aber auch Gegenstände von einigem Gewicht niemals auf die Heckablage. Neben dem Fahrer sollte der Hund ebenfalls nicht untergebracht werden. Passiert ein Unfall, weil das Tier dem Kfz-Lenker in die Quere kommt, so trifft diesen der Vorwurf grober Fahrlässigkeit. Das kann nicht nur strafrechtliche Folgen, sondern auch kostspielige Einbußen beim Versicherungsschutz haben. Auf "Nummer Sicher" für seinen Hund und sich selbst geht, wer folgende Tipps beherzigt:

1. In den Fond des Wagens gehört das Tier. Ist es zu groß für den Fußraum vor der Rückbank oder mit diesem Platz nicht zufrieden, sind zusätzliche Sicherungsmittel geboten. Vom speziellen Hundegurt bis zum Transportkorb für verschiedene Tierarten reicht heute das Angebot des Fachhandels.

2. Wer große Hunde auf Reisen mitnimmt, ist mit einem Kombi am besten beraten. Das Tier findet im Gepäckraum ausreichend Platz und kann durch ein Fangnetz bzw. Trenngitter hinter der Rückbank zusätzlich gesichert werden.

3. Schon kleine Hunde entwickeln oftmals plötzlich eine enorme Sprungkraft und springen mit einem Satz aus dem Fond nach vorne. Wer alleine mit seinem Tier unterwegs ist, muß das bedenken. Eine Sicherung ist dann doppelt geboten, und sei es provisorisch mit einer Hundeleine.

4. Ob ein Hund ein netter oder schwieriger "Mitfahrer" ist, hängt auch von seiner Erziehung ab. Ihn mit dem Autofahren vertraut zu machen und nicht gleich beim erstenmal eine stundenlange Reise zu riskieren,lautet deshalb eine weitere Grundregel.

Quelle: Info TÜV

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