Urlaub mit den Hunden


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Urlaubsgeschichten unserer Hunde

Kleiner Hund und hohe Berge

Hallo,
meine Menschenfamilie ruft mich immer "Ricki", obwohl mein richtiger Name "Cedrik Fly" eigentlich viel besser zu mir paßt,

Wenn mir im hohen Gras der unverwechselbare Geruch von kleinen Mäuschen in die Nase steigt, werde ich manchmal zum Känguruh und fliege in riesigen Sprüngen hinter meiner Beute her. Obwohl ich noch nie etwas gefangen habe, macht es doch immer wieder viel Spaß.

"Opportune Mate's Cedrik Fly" in Tirol

Kürzlich war ich mit Herrchen und Frauchen zum Wandern in den Bergen. Das hat irre Spaß gemacht. Von morgens bis abends mit beiden zusammen zu sein, war sooo toll. Es gab immer etwas Neues, Fremdes zu beschnuppern, z.B. die lustigen Eichhörnchen! Die mochte ich besonders gern! Komisch war nur, daß sie immer gleich ganz schnell auf die höchsten Bäume kletterten, wenn ich mit ihnen spielen wollte. Die hatten doch nicht etwa Angst vor mir?

Wir haben auch viele spannende Bergtouren gemacht.

Mein schönstes Erlebnis war eine Wanderung auf den höchsten Berg. Ich sprang von Fels zu Fels, rannte durch Blumenwiesen, spielte im hohen Gras mit Herrchen und Frauchen Verstecken und trank aus einem richtigen Gebirgsbächlein. Ich hatte immer viel Spaß, wenn ich von Fels zu Fels springen konnte.

Es gab viel zu sehen, so viele nette Menschen, die mich streicheln wollten, aber auch Rüden, die ich natürlich kräftig anknurrte, wenn sie in meine Nähe kamen. Die Leute waren immer zu Tode erschrocken, wenn ich loslegte - das hätten sie mir nicht zugetraut, daß ich so knurren kann!! Ja, manchmal bin ich ein Wolf im Schafspelz. Aber wenn man so klein ist wie ich, muß man sich doch irgendwie Respekt verschaffen.

Außerdem haben mich alle Menschen wieder lieb, wenn ich sie danach ganz treu anschaue und wieder brav bin.

Nach einer langen Pause auf dem Gipfel gings auf den Heimweg,

Die Felsen bergab zu springen machte mir mindestens genauso viel Spaß wie bergauf. Doch plötzlich meinte Herrchen, das sei nicht so gut für meinen Rücken, und ehe ich mich versah, packte er mich kurzer Hand in den Rucksack. Ich muß sagen, es war schon ein etwas komisches Gefühl, alles von oben zu betrachten, außerdem wackelte der Rucksack hin und her.

Schon nach kurzer Zeit machte es mir richtig Spaß, die Welt von oben zu betrachten. Doch nach etwa 30 Minuten, schwupp, wurde ich wieder aus dem Rucksack geholt. Da mußte ich aber erst mal wieder ausgiebig schnüffeln und überall markieren, damit auch alle Hunde wußten "hier war ICH". Auf der Erde ist es doch schöner als im Rucksack!!!


Wen man so alles trifft!
Es geht uns Cairnys genauso wie Euch Zweibeinern

Dieses Jahr wollte unsere Familie mit uns Wanderurlaub in Italien machen. Frauchen verplante schon jeden Tag. Rund um Meran wollten wir alle Berge ersteigen. Nach der ersten Tour hieß es aber nur noch: "Wir fahren mit der Sesselbahn hoch und laufen oben am Berg herum". Gesagt - getan, es war wunderschön in den klaren Bächlein zu planschen und unseren Durst zu löschen. Unsere Mittagsmahlzeiten bekamen wir mit Aussicht ins Tal.

So gingen die ersten Tage vorbei. Aber wir trauten unseren Augen nicht, als wir am nächsten Tag Gianna's Tochter Kessy am Lift trafen. Ihre Familie verbrachte ganz in unserer Nähe ihren Urlaub. Wir haben uns sofort erkannt und uns auf Cairn-Art laut unterhalten.

Es war schon lustig, wenn die fremden Urlauber uns vier Cairns entdeckten und natürlich bewunderten. Jeder hatte ein nettes Wort für uns übrig. Wir taten ihnen leid, haben sie gesagt. "Eure Beinchen sind so kurz und ihr müßt so viel laufen." Aber die kennen uns Cairn Terrier nicht. Uns bekommt man nicht so schnell müde. Eine kleine Rast und schon geht's weiter


Opportune Mate's Leslie, Gianna, Franzi und Kessy

Eine Woche sind wir mit Kessy und ihrer Familie gewandert, dann war ihr Urlaub zu Ende. Schade, nun blieb uns nur noch Samson, der Vermieterhund, zum Spielen übrig. So einen Riesenhund hatten wir noch nicht gesehen. Dobermann/Rottweiler-Mix - aber zu uns Mädchen ganz lieb. Er hat jeden Abend auf uns gewartet und uns sein Bällchen mitgebracht. Dafür bekam er ein Leckerli von unserem Frauchen. Wenn wir nach der letzten Gassirunde schlafen gingen, hörten wir ihn noch lange an unserer Tür winseln und schnüffeln.

Jetzt sind wir wieder zu Hause, wir denken aber sehr oft an unseren letzten Urlaub zurück.

Viele Grüße an alle Cairnys


   

Ricki, der neugierige Hund

Hallo, heiße Cedrik Fly, genannt Ricki. Am liebsten fahre ich mit meiner Menschenfamilie in Urlaub!

Das macht mir immer besonders viel Spaß, weil ich dann mit Frauchen und Herrchen den ganzen Tag zusammen bin und rumtoben kann.

Meine Familie sagt, ich sei manchmal ganz schön stressig, weil ich halt immer meinen "Terrier"-Kopf durchsetzen will, was mir gottlob auch meistens gelingt!

Ricki im Schnee

Aber ich bin nun mal so neugierig, und wenn ich z.B. von weitem Leute sehe, dann muß ich doch wissen, ob da nicht vielleicht eine süße Hündin bei ist oder vielleicht ein Rüde, den ich so richtig böse anknurren kann.

Meine Familie kann das einfach nicht verstehen und will mich mit aller Macht zum Weiterlaufen zwingen. Aber jede Art von Ablenkungsmanöver schlägt fehl. Ich mach mich ganz stark und lege mich notfalls flach auf den Bauch und warte, bis die Leute näher kommen.

Die Leute sind dann immer unheimlich nett und freuen sich, weil ich so neugierig auf sie warte und anschaue.

Die meisten meiner Kollegen kümmern sich gar nicht um fremde Leute - schon gar nicht, wenn sie von hinten kommen. Die laufen nur einfach vornweg.

Aber nun sagt doch mal ehrlich, man muß doch immer auf alles achten, was um einen herum passiert, oder ???


Euer Ricki Kipper



Bornholm auf vier Pfoten erkunden

Wenn das Fährschiff "Rügen" seine Luke in Ronne öffnet, dann weiß ich, jetzt fängt mein Urlaub an, "mein" Paradies ist erreicht.

Von Ajka Wabschke

Die kurze Fahrt zum urgemütlichen Ferienhaus muß ich noch überstehen, dann gehe ich ins Wasser. Ich rieche Meer und Seetang und ich habe hier fast alles für mich alleine, da drehe ich erstmal auf und renne los. Wenn das Wasser auch ein bißchen salzig schmeckt, der Wind meine Haare zerzaust, weil die Ostsee mal wieder die Zähne zeigt, so macht mir das nichts aus, denn ich habe immer meinen Allwettermantel dabei.

Auch wenn es im Mai noch etwas kühler ist, kein Problem für mich, ich lege später meine Füße an den Kamin, der so schön knistert und riecht. Übrigens habe ich vier Füße, denn ich bin Ajka, ein Hund - ein Hund mit Reiseerfahrung.

Meine Leute und ich, wir kommen mit dem Auto hierher von Sassnitz/Mukran (Rügen), dann weiter mit dem Schiff nach Ronne/Bornholm. Man kann auch von Travemünde über Trelleborg - Ystadt (Schweden) Bornholm mit der Fährgesellschaft TT-Line erreichen oder aber auch fliegen. Ronne hat einen eigenen Flughafen. Für mich als Hund ist die Reise über Schweden allerdings mit besonderen Einreisebestimmungen verbunden, über Rügen reicht mein gültiger Impfausweis.

Bornholm ist eine wirkliche Naturperle von 600 Quadratkilometern, 30 Kilometer in der einen und 45 Kilometer in der anderen Richtung. Sie liegt mitten in der Ostsee vor Südschweden, ist allerdings eine dänische Insel.

Hier gibt es herrliche Fahrradwege für den Aktiv-Radler längs der Küste; aber Vorsicht, es geht mitunter kräftig rauf und runter.

Die Insel bietet insgesamt spannende Kontraste; gigantische Felsenformationen: im Westen Jons Kappel, im Nordosten Heligdomsklipperne, im Norden Hammershus (Nordeuropas größte Burgruine), alle verbunden mit einem traumhaften Blick über die Ostsee. Alle Sehenswürdigkeiten (auch Rundkirchen, Glasbläsereiein) sind ohne Eintrittsentgelte zu besichtigen, und Kurtaxe gibt es auf Bornholm auch nicht.

Im Süden der Insel liegt Duoedde, eine wunderschöne Dünenlandschaft. Dort quietscht der Sand unter meinen Pfoten, so fein ist er und herrlich weiß. Hier kann ich mich, wie nahezu überall auf der Insel, ohne Leine bewegen, und es ist hier so weitläufig, daß jeder sein Plätzchen findet.

Vorgeschriebene Hundestrände gibt es nicht. In Naturschutzzonen und in der Stadt komme ich selbstverständlich an die Leine, aber ansonsten kann ich hier ganz Hund sein.

Das Wetter an Weihnachten letzten Jahres war sehr mild, der Mai letzten Jahres sehr sonnig, in diesem Mai war es wechselhaft. Es regnet allerdings insgesamt wenig, wenn es regnet. Zwar kämpft die Sonne schon mal mit den Wolken, aber oft gewinnt sie den Kampf. Den Wind sollte man aber nicht unterschätzen. Aufgrund der Lage Bornholms mitten in der Ostsee, ist es oft windig, auch im Frühsommer. Zweckmäßige Kleidung sollte daher nie fehlen!!

Die Ferienhäuser sind auf der gesamten Insel überwiegend "diskret" gelegen, mit viel "Grün" drumherum.

Es besteht eine Auswahl von einfachen bis luxuriösen Häusern, schön gelegener Campingplätzen, Hotels, Pensionen und Jugendherbergen.

Mein Tipp an meine Artgenossen, überredet eure Leute, mit euch Bornholm zu erleben, es lohnt sich, und dann .... urteilt selbst!!!

     



Eiskalte Pfoten und viele süße Dünen-Häschen

Da bleib ich mal lieber an der Tür sitzen. Schnauzbart und Frauchen schleppen Taschen und Kisten nach draußen. Und hier an der Pforte werden sie mich ja wohl nicht vergessen. Tatsächlich. Jetzt geht's los - mit mir. Und der Junge gibt wieder richtig Gas. Da wird mir ja in der Hundebox fast schlecht. Ach so - ich bin Sammy, ein sechs Monate alter Pudelpointer, und wenn mich nicht alles täuscht, fahren wir in den ersten gemeinsamen Urlaub.

Nach drei Stunden tritt Schnauzbart, so nenn ich mein Herrchen, endlich auf die Bremse. Frischluft habe ich nun auch dringend nötig. Oh ha - hier ist es aber schön. Die kleinen Enten auf der Wiese und den Wassergraben nehme ich mir später vor. Erst einmal ein wenig durch die Büsche schnuppern. Ruckzuck packen Frauchen und Herrchen die Klamotten aus, und dann geht es ab an den Strand. Der ist ja einfach riesig - und fast menschenleer.

Und toben kann ich hier auch. Da hinten am Wasser - verdammt ist das kalt - wartet schon ein Kumpel. Kontakte knüpfen ist in Julianadorp an der holländischen Nordseeküste ja wahrlich nicht schwer. Und der Typ ist ganz in Ordnung. Aber wie kann der so verrückt sein und in das kalte Wasser springen? Die Zeit vergeht wieder wie im Flug. Drei Stunden strampeln wir schon auf dem weißen Sand daher. Scheinen sich ja bestens zu unterhalten, meine beiden Mitreisenden.

Langsam aber könnte ich mir mal wieder den Bauch vollschlagen. Ich glaub, die können Gedanken lesen. Schnurstracks geht es zurück. Erst einmal die Hütte unter die Lupe nehmen. Fein - 85 Quadratmeter, ein Zimmerchen für mich, eines für die beiden, großzügiges Badezimmer und ein Wohnzimmer, wo ich mir doch gleich einen Sessel unter den Nagel reiß. Na endlich, die Schüssel ist voll, und ich kann spachteln. Lecker. Jetzt erst einmal ein Nickerchen.

Ich glaub es ja gar nicht. Da wollen die mit mir schon wieder los. Oh ha - diesmal geht es durch die Dünen, die direkt vor der Tür liegen. Riecht verdammt nach Kaninchen - da läßt sich bestimmt was machen. Die passen aber auch auf wie die Luchse. Keine Chance - abhauen wird nichts. Zurück geht es wieder an den Strand.

Na ja, so kalt ist das Wasser ja gar nicht - an den Pfoten. Und morgen gehe ich vielleicht noch ein Stückchen weiter rein. Jetzt aber will ich meinen Durst löschen - mit Schnauzbart. An der Strandbude von Rob zischt er sich ein Bier, ich begnüge mich einmal mehr mit Wasser. Ja aber siehe da, der Kumpel von heute morgen ist auch unterwegs. Und in der Strandbude vertiefen wir unsere Urlaubskontakte und verabreden uns schon für morgen.

Vielleicht ist das salzige Meerwasser ja schon etwas wärmer. Dann geh ich auch ganz rein. Nun will ich aber auch ein wenig im Urlaub relaxen - im Hundekorb und von den kleinen Dünen-Häschen träumen.

Von S. Neuhaus



So gemütlich kann man/Hund das Alter genießen

nun bin ich schon über 14 Jahre alt und dank Rücksichtsnahme geht es mir auch noch gut. Ich war jetzt mal wieder im Urlaub im Markgräfler Land. Es hat mir dort auch gut gefallen. Wie Ihr wisst, leide ich unter einer Lungenfibrose. Die hat mein Herz etwas angegriffen. Aber Dank meiner Herztabletten, Dank des Kortison und der Wassertabletten bin ich zufrieden. Nur seitdem ich geschoren werde, bin ich fast weiß geworden. Aber das stört mich nicht.

In unserem Urlaub sind wir viel Spazieren gegangen. Es war glücklicherweise sehr kühl, so dass ich auch viel laufen konnte. Wenn ich dann müde wurde oder wenn zu viel Splitt auf dem Weg lag, habe ich mich dann einfach vor meinen Buggy gestellt und dann wurde ich ganz toll geschoben. Dann bin ich sofort wieder zufrieden. Durch das Kortison habe ich natürlich einen Bärenhunger. Aber die Leckerchen gehen hier auch nicht aus. Ich habe jetzt dadurch auch ein ganz breites Kreuz bekommen. Wenn wir mit dem Fahrrad unterwegs sind, komme ich dann in mein Körbchen. Schnell laufen, wie früher, kann ich ja nicht mehr. Wie das mit dem Körbchen ist, das wisst Ihr sicher noch von früher.

Liebe Grüße aus Dellwig

Eure Kessy

   

 


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